Allez!

Juni 29, 2010 at 7:16 nachmittags (Uncategorized)

Was sind 6 Wochen in deinem Leben?

Was passiert in dieser Zeit?

6 Wochen sind 42 Tage. Das sind Sommerferien.

Es gibt auf 6 Wochen angelegtes Lauftraining, Abnehmprogramme und Lerncamps.

6 Wochen bin ich clean.

So lange habe ich mir schon nichts getan.

Und das, obwohl ich für mich unglaubliche 2 kg zugenommen habe.

Für mich grausam und wieder nicht.

Aber: ich habe mir nichts getan.

Ich brauche es nicht.

Seit langer Zeit zum ersten Mal schaffe ich es, mich genügend abzulenken oder mir zu sagen, dass ich das doch gar nicht nötig habe.

Momentan funktioniert es. Irgendwann – ich mache mir da keine Illusionen – wird es mal wieder nicht funktionieren.

Aber das ist dann auch gut. Man kann nicht kilometerweit rennen, ohne einmal innezuhalten.

Es wird werden, ich weiss das…

6 Wochen!

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Fermez la porte!

Juni 26, 2010 at 8:38 nachmittags (Uncategorized)

Manche Türen verschliesst man hinter sich, weil das Kapitel im vorigen Raum abgeschlossen ist.

Was auch immer geschehen ist, was auch immer war, wie gut oder wie schlecht es mir tat, ich habe die Tür geschlossen.

Weil sich das Leben ändert.

Weil ich selbst gewachsen bin und mich verändert habe.

Weil sich die Umstände verändert haben.

Und manchmal, einfach, weil die Zeit dazu gekommen war.

Eine Weile lang stand ich dann im nächsten Raum.

Da war Ruhe, Stille, Nachdenklichkeit, auch Wut, Ratlosigkeit und Enttäuschung.

Und Frieden. Ein tiefer innerer Frieden, mit etwas abgeschlossen zu haben.

Nach einer Weile, in der ich so lebte, sah ich eine andere Tür.

Als ich diese öffnete stellte ich fest, dass die Person hinter der Tür nicht fragte, sondern wartete.

Sie deutete nicht, sie stellte keine Anforderungen, sie zwang mich nicht.

Aber sie jammerte auch, sie schimpfte wie ein Rohrspatz und ab und an lebte sie in einer anderen Welt.

Ich habe mich entschieden, sie in meine Welt zu lassen und einen Schritt in ihre zu tun.

Aus Neugierde.

Neugier zu sehen, was passiet, wenn sich unsere Welten treffen.

Neugier zu wissen, wie ihre Welt ist.

Weil sie so anders ist.

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Komm raus, komm raus, wo immer du bist…

Mai 27, 2010 at 6:04 nachmittags (Uncategorized)

 

Wenn du es nicht erzählen willst, wenn du noch nicht bereit bist, dann sind es dummerweise meistens die Anderen sehr wohl.

So saß ich eines schönen warmen Sommertages im Kreise der Familie und lamentierte über irgendwas schön mit meiner Gestik ausholend und so weiter…plötzlich plärrte meine Mutter rein “Was ist das? Ist das vom Pulli!?” und reibt über meinen Unterarm.

Igitt, nicht anfassen, bitte bitte nicht anfassen!

Meine Mutter verzieht ihr Gesicht (ich muss hinzufügen, meine Mutter fährt gerne die Mitleidsschiene a la “ich arme Mutter, dass meine Tochter so und so ist und blablub!”), schaut mich entrüstet an und meint theatralischst:” Du ritzt dich doch nicht etwa oder?!”

Meine Tante schlägt die Hände vors Gesicht………und dann war der Supergau da: sie hatten kapiert, was Sache ist.

Ich bin ein Glück sehr gut im Ablenken, aber dennoch: der Samen ist gesät und ich denke, da kommt bestimmt noch mal eine nervig-bohrende Anfrage *augenroll*

Die Sache ist die, dass ich darüber offen rede, wenn ich gefragt werde, aber ich bin der Meinung, meine Mutter geht das nichts an, eben, weil sie gerne überdramatisiert.

Klar, ist das schon ein Drama, nur dramatisiert meine Mutter gerne in die Richtung, dass sie die arme arme Mutter des Kindes ist wessen sich selbst verletzt hat.

Nun denn, ich überlege momentan daran herum, über den Sommer hinweg ins Ausland zu verreisen ;-)

Dann kann meine Mutter mir weder Fragen stellen zu meiner angeblichen Schwangerschaft (“du hast auf meinem Pc eine Seite angesurft mit BABY im Header. Du bist doch nicht etwa schwanger?!”), meinem nicht vorhandenen Freund (“im Alter wirst du einsam sein!”) oder den letzten 3 Jahren (“wie konntest du deiner Mutter nur so etwas antun?”).

Ob mein Reisepass noch gültig ist….

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Von der Unvereinbarkeit des Lebens

Mai 24, 2010 at 6:58 nachmittags (Uncategorized)

Oft, öfters, meistens passt das was ich will und möchte, mir wünsche und ersehne nicht zu dem, was meine Krankheit (ja! Magersucht und selbstverletzendes Verhalten sind Krankheiten) mir teilweise immer noch aufträgt.

Ganz frei davon werde ich nicht sein, obwohl es inzwischen auf ein erträgliches Maß gesunken ist.

So passen Wochenendausflüge, Abendessen im gemütlichen Kreis der Familie und Übernachtungen auswärts nicht so ganz in das, was die Krankheit sich wünscht.

Da müsste ich ja normal essen und könnte mir danach nicht wehtun!

Neee…geht gar nicht!

Obwohl ich selbst zum Beispiel liebend gerne Wochenendausflüge machen würde.

Aber da einen Schritt drüber zu machen und ein Wochenende auswärts zu geniessen ist nahezu unvorstellbar schwierig.

Unvereinbar, diese zwei Seiten meines Ichs.

Ich liebe Vanillecola, ebenso wie Eistee.

Würde ich aber nie trinken. Nur Cola light. Gut, die mag ich auch, aber es ist nicht das Gleiche.

Unvereinbar die Wünsche nach normalem Handeln und eingeschränktem Tun.

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Überlebende

Mai 17, 2010 at 6:17 nachmittags (Uncategorized)

Egal, was einem genau geschehen ist, welches Verbrechen an einem verübt worden ist…es bleibt immer etwas übrig. Es bleibt immer etwas haften am Opfer.

Es gibt viele Überlebensstrategien.

Sie alle helfen, mit dem Erlebten zu leben.

Allerdings bleibt etwas haften.

Etwas, was man auf Fotos sieht, wenn man in die Augen Betroffener schaut. Da ist so ein gewisser Traurigkeits-Funke in den Augen.

Ein gewisser Zug um den Mundwinkel.

So gut die Betroffenen das zu verbergen suchen, so sieht man es ihnen doch an.

“Irgendwann muss es mal gut sein!”

“Das ist doch schon so lange her…”

“Jetzt ist ja alles mit dem Gericht geklärt.”

Ja, das sieht man als Betroffener oft exakt so.

Dennoch, trotz aller Therapien und Überlebensstrategien bleibt ein Schatten in der Seele, den man nicht los wird. Jedenfalls nie wirklich!

Man kann glücklich sein, man kann lachen, Emotionen freien Lauf lassen, einen beruflichen Neustart hinlegen und dennoch, dennoch, dennoch bleibt einem immer ein Fleck im Geiste, im Inneren, ganz tief unten im Magen.

Bei Gelegenheit klopft der an und sagt “Hey, ich bin auch noch da! Verausgab dich nicht, sonst fällst du vom Drahtseil und ich bin wieder voll da!”

Wenn man den Tod hat kommen sehn, weiss man plötzlich mit seinen Kräften besser zu haushalten.

Daher sage ich heute öfters nein als früher.

Ich lasse nicht mehr alles mit mir machen. Dafür ist mir mein Leben zu schade.

Wenn mir etwas gegen den Strich geht, sag ich es (an dieser Stelle einen Gruss an meine Verwandtschaft *hugh*). Auch wenn ich damit eine-gegen-alle spiele.

Heute vertrete ich meine Meinung vehementer und kämpfe gegen Unrecht, was andere betrifft mit meiner Sturheit und meiner unendlichen Geduld gegen Ungleichgewicht anzugehen.

Manchen mag das alles sauer aufstossen, aber das ist meine Überlebensstrategie!

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Der Widerspruch des Glücklichseins

Mai 9, 2010 at 9:51 vormittags (Uncategorized)

Mitten im Matsch, der mir bis zum Hals steht,

Vor dem leeren Kühlschrank,

Im Blick die Kinder, wovon mindestens eins am Rad dreht, weil ich nur körperlich vorhanden bin,

In der Ecke sitzend und zitternd, dass der Ex-Mann wieder von dem Fenster verschwindet durch das er mich beobachtet,

Mit der tropfenden Klinge in der Hand,

Alleine auf der Couch, sich mit Fernsehen ablenkend,

Mitten in Wäschebergen, die sich stapeln, altem Krams, was eigentlich in den Müll gehört,

Vor dem Spiegel, der zeigt, was ich nicht sehe,

bin ich trotz allem glücklich!!!

Ich bin so glücklich, noch hier zu sein, kämpfen zu dürfen, um jeden Tag, um jedes Fitzelchen Erleben, um jede Freude, um jeden Bissen.

Manchmal ist Glück, das Kämpfen-dürfen um Selbiges.

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Dies sind keine guten Stunden

April 27, 2010 at 6:29 nachmittags (Uncategorized)

 

Wenn seine Hand in meine Unterhose wandert, dann hat sie dort nichts zu suchen.

Wenn ich ihm daraufhin aufs Bein klatsche, hab ich mich zur Wehr gesetzt.

Dennoch hatte er seine Hand bereits dort, wo sie nicht hingehört.

Nein, nein, nein.

Wie kommt er auf so eine Idee?

Was macht er dort?

Was denkt er sich?

Wie grenzenverachtend kann man sein?

Weiss er was Respekt bedeutet?

Ich muss die Antworten darauf nicht haben.

Ich will nur, dass er das sein lässt!

Jetzt, sofort, augenblicklich.

Ich kann nicht mehr.

Wenn er mir eine Freunde-Anfrage über Facebook schickt, dann hat er dort nichts zu suchen.

Wenn ich diese Anfrage ignoriere, wird er kochen.

Aber er hat mich dort schon gesehn.

Das will ich nicht.

Nein!

Warum will er mich ständig und überall kontrollieren?

Wieso will er alles wissen, was ich wann warum und wie tue?

Weswegen kann er sich nicht an seine Freundin halten und sich hauptsächlich für sie interessieren?

Wieso kann er sich nicht einfach an die Ebene halten, die wir der Kinder wegen aufgebaut haben?

So freundlich wie nötig, so freundlich wie möglich. Mehr nicht!

Die Antworten auf diese Fragen will ich gar nicht haben.

Ich will, dass er es sein lässt!

Das ist mein Leben.

Eine Ebene, ein mindest-muss-Maß an Infos, gut, das muss sein.

Mehr nicht.

Er soll das lassen, jetzt, sofort, augenblicklich.

Es ist genug.

Ich kann nicht mehr!

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Just be normal!

April 23, 2010 at 7:22 nachmittags (Uncategorized)

Ich kann die Fragen nicht mehr hören!

Wieviel wiegst du grad?

Wann hast du dich zuletzt gewogen?

Geht es dir SO schlecht?

Machst du auch keinen Blödsinn?

Das kann doch alles nicht so schlimm sein oder?

Meinst du nicht du übertreibst?

Ja, ich weiss, die Fragen sind alle lieb gemeint, aber manchmal macht es die Art und Weise wie gefragt wird, wann und wo!

Und dann wird zwar gefragt, aber weniger aus dem Hintergrund raus, mir wirklich helfen oder zuhören zu wollen.

Es sind nur Pseudo-Fragen, die kaum gestellt schon wieder vergessen sind.

Manchmal wünsch ich mir so sehr, einfach normal zu sein.

Mit den Verrücktheiten, die ich so an mir hab, aber eben normal, ohne Vorgeschichte.

Damit keiner so Fragen stellt, die keine Substanz haben.

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Emotions support you!

April 14, 2010 at 7:55 nachmittags (Uncategorized)

Seit dem letzten Mal ist furchtbar viel passiert!

Ich war zwei Wochen stationär, was mir nicht wirklich so viel gebracht hat, weil sie einfach nicht spezialisiert genug sind.

Dafür hat mich nach dem letzten Tag dermaßen die Wut gepackt, dass ich mir gesagt hab “Ihr könnt mir nicht helfen, ihr wollt mir nicht helfen, dann muss ich das alleine machen!”

Daraufhin habe ich alles, womit ich mich bisher verletzt habe, in eine Tüte gepackt und in den Müll getan habe! Das war ein riesen Schritt für mich!

Dienstag wollte ich dann mit A. ins Kino. Er stellte die Bedingung, dass ich mit ihm was esse. Wuaaah! Reis mit Fisch. Ging gar nicht. Trotzdem sind wir ins Kino. Als wir zurückkamen bin ich in deren Küche, weil ich plötzlich..mir gings so gut..ich hatte Hunger. Boah…Staunen meinerseits. HUNGER?!

Oder nicht Hunger sondern diesen urplötzlichen Trieb zu kämpfen und zu essen!?!

Essen ist peinlich, es war beschämend zu fragen, wo es steht.

Aber ich bekams und danach sogar noch Eis!

Seitdem geht’s mit dem Essen bergauf, bin schon bei 45,6 kg.

Das find ich gut, und gleichzeitig macht es mir Angst.

Bei manchen Essenssituationen verliere ich den Kampf. Aber das ist ob, man darf auch mal einen Schritt zurückgehn.

Es geht ja schon 1000 mal besser als vor Wochen!

Zusätzlich war ich noch bei Herr W. von der Polizei und hab meinen Ex angezeigt. Als ich dort meine Unterschrift setzte war das WHOW unbeschreiblich!

Bis hierhin und nicht weiter.

Das war ein Schlusspunkt! Zack!

Klar, da kommt noch einiges auf mich zu, aber diese Unterschrift…ja das war heilsam, mutig und gut!

Verdammte Hacke, ich hab einen Grossteil meiner Stärke zurück!

Brief vom August 2008

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Lebs doch mal selbst!!!

April 14, 2010 at 7:18 nachmittags (Uncategorized)

 

Leben wirklich andere mein Leben?

Seh ich anders!

Ich habe mir eine Zeit lang vieles, vieles abnehmen lassen.

Eine Zeit lang war das zu viel!

Aber mein Leben kann doch nur ich selbst leben!

Ich selbst stecke hier drin, auch wenn andere an mir dranhängen.

Ich selbst habe Hunger, auch wenn andere mir beim Esen zusehen und sich ärgern.

Ich selbst habe Schmerzen, auch, wenn es anderen wehtut, meine Wunden zu sehen.

Und nur ich selbst kann den ersten Schritt machen, auch wenn mir andere dabei in den Hintern treten können!

Hmm und, dass mir viel abgenommen wurde sehe ich nicht unbedingt als Makel sondern eher so, dass ich mutig gewesen bin z.B, den weissen Ring um Hilfe zu bitten. Ist das nicht so???

Ist es nicht auch ob, wenn man total platt ist, sich teils abnehmen zu lassen und teils zu delegieren?

Aber ja, jetzt ist es genug, dass andere auf die Jungs aufpassen und sie an meinen Ex übergeben.

Da wird jetzt die Zuständigkeit etwas verschoben…

Meine Träume lassen mir keine Ruhe.

Heute Mittag hatte ich mich hingelegt, wie ich (wie öfters in letzter Zeit) Kopfschmerzen hatte.

Keine halbe Stunde..dann bin ich aufgewacht, schnell atmend, mich umguckend, weil ich geträumt hatte, dass mein Ex sich Zutritt zu meiner Wohnung verschafft hat. Der Traum war deckungsgleich mit der Realität..da hat er mich betatscht und wie sein Eigentum behandelt, dessen Willen und Unwillen man ignoriert.

Das lässt mich nicht in Ruhe!

Bah, schüttel!

Es ist jetzt halb eins nachts und ich kann nicht schlafen, weil ich Angst habe zu träumen.

Ganz ehrlich?

Ich bin fertig.

Tags kann ich nicht essen, dadurch ist mein Körper im Arsch und ich stehe neben mir.

Meine Schritte sind abgehackt, mir ist kalt, die Fingerspitzen bekommen so eine gelblich-ungesunde Farbe, als würde jemand Eiswürfel drauflegen und, dass mein Kreislauf existiert weiss ich nun auch *örks*

Plus die Briefe vom Gericht, Wohnungsgesellschaft, Anwalt, Arbeitsamt und so weiter..

Und dann noch versuchen, gegen einen inneren Feind zu kämpfen.

Dann rutsch ich da noch in die Schiene, als Feind in den eigenen Reihen angesehen zu werden.

Freunde sind nur bis zu einem gewissen Teil belastbar. Irgendwann können sie einen nicht mehr leiden sehen. Das macht sie mit kaputt!

Irgendwann zerstört man seine Freunde gleichzeitig mit sich selbst.

Diese Schuld, andere mit reinzuziehn…das ist grausam.

Man braucht Hilfe und man traut sich doch nicht, sie anzunehmen, weil man anderen damit schadet.

Das schafft mich alles, das macht mich so müde.

Momentan..ich hab Angst, ich komme da nicht raus!!!

Ich fühl mich hilflos, wütend, traurig.

Warum kann ich nicht normal sein?

Warum kann ich nicht normal essen?

Warum muss ich mich ritzen?

Warum kann ich keine Nacht schlafen, einfach mal durchschlafen?

Ich kann die Essenspläne nicht einhalten, meine Verbände nicht in Ruhe lassen.

Ich habe Hungerödeme, Wassereinlagerungen mit blauen Flecken von innen heraus. Wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.

Ich stehe immer auf der Kippe.

Muss mich ritzen, weil ich gegessen habe, darf aber nicht.

Nicht ritzen heisst aber nicht essen können.

Geh mich jetzt ablenken…

Brief vom Mai 2008

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